Puffer-/Warmwasserspeicher

Bei sularhandel24.com findest du Pufferspeicher und Warmwasserspeicher, die auf den Betrieb mit einer Wärmepumpe abgestimmt sind. Diese Wärmepumpenspeicher puffern Heizwasser, halten Trinkwarmwasser bereit und machen Überschuss aus deiner PV-Anlage als Wärme nutzbar. Kombispeicher vereinen beide Funktionen in einem Gerät und brauchen dadurch weniger Stellfläche im Technikraum.

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Wärmepumpen: Alles was du wissen musst einfach erklärt in unseren Videos ▸

Häufige Fragen zu Wärmepumpen

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Speicher für Wärmepumpen: Pufferspeicher, Warmwasserspeicher und Kombispeicher

Eine Wärmepumpe erzeugt Wärme dann, wenn sie effizient arbeiten kann, und nicht erst in dem Moment, in dem du sie brauchst. Diese Lücke schließt ein Speicher. Je nachdem, ob Heizungswasser oder Trinkwasser gespeichert wird, unterscheiden sich Aufbau und Einsatzbereich.

Pufferspeicher: Heizungswasser für den Heizkreis zwischenspeichern

Ein Pufferspeicher nimmt Heizungswasser auf und entkoppelt die Wärmepumpe hydraulisch vom Heizkreis. Er stellt die Mindestwassermenge sicher, die das Gerät für den Abtauvorgang und für gleichmäßige Laufzeiten braucht. Dadurch taktet der Verdichter seltener, was den Verschleiß reduziert. Der Pufferspeicher ist außerdem die Schnittstelle, über die ein zweiter Wärmeerzeuger oder ein Elektro-Heizstab in dasselbe System eingebunden wird.

Warmwasserspeicher: Trinkwarmwasser für Bad und Küche

Ein Warmwasserspeicher, auch Trinkwasserspeicher genannt, hält erwärmtes Trinkwasser für Dusche, Bad und Küche bereit. Für den Wärmepumpenbetrieb sind Modelle mit großer Wärmetauscherfläche ausgelegt, weil sie die Wärme auch bei niedriger Vorlauftemperatur zuverlässig übertragen. Gegen Korrosion schützt eine Emaillierung in Verbindung mit einer Anode: Eine Fremdstromanode arbeitet wartungsärmer als eine klassische Opferanode, die regelmäßig geprüft und irgendwann getauscht werden muss.

Kombispeicher: Puffer und Trinkwasser in einem Gerät

Ein Kombispeicher, häufig auch Wärmepumpenspeicher genannt, vereint Trinkwarmwasserspeicher und Heizungspuffer in einer Einheit, üblicherweise in Stapelbauweise übereinander. Der Gewinn liegt in der Stellfläche: Einzelne Modelle beanspruchen weniger als 0,5 m² und passen damit auch in enge Technikräume. Verbreitet sind Kombinationen aus rund 250 Litern Trinkwarmwasser und einem kleineren Puffervolumen von 50 bis 75 Litern, das die Mindestwassermenge für den Heizkreis abdeckt.

Pufferspeicher oder Warmwasserspeicher: Wo liegt der Unterschied?

Ein Pufferspeicher speichert Heizungswasser, ein Warmwasserspeicher speichert Trinkwasser. Das Heizungswasser im Pufferspeicher bleibt im geschlossenen Heizkreis und wird nicht gezapft. Das Trinkwasser im Warmwasserspeicher wird an Dusche und Wasserhahn entnommen und unterliegt deshalb den Anforderungen an die Trinkwasserhygiene. In den meisten Wärmepumpenanlagen werden beide Funktionen gebraucht, entweder als zwei getrennte Speicher oder als ein Kombispeicher.

Wie groß muss der Speicher für deine Wärmepumpe sein?

Für das Puffervolumen im Heizkreis nennt die VDI 4645 einen Richtwert von rund 20 Litern pro kW Heizleistung, die DIN EN 15450 eine Spanne von 12 bis 35 Litern pro kW. Bei einer 8-kW-Wärmepumpe ergibt das etwa 100 bis 200 Liter. Soll der Speicher zusätzlich Sperrzeiten des Netzbetreibers überbrücken, wird üblicherweise mit 30 bis 50 Litern pro kW gerechnet. Ältere Faustregeln von 50 bis 100 Litern pro kW stammen aus der Zeit taktender Altgeräte und führen bei modulierenden Wärmepumpen häufig zu überdimensionierten Speichern.

Beim Trinkwarmwasser richtet sich das Volumen nach der Haushaltsgröße. Verbreitet sind etwa 30 bis 60 Liter pro Person, sodass für einen Vier-Personen-Haushalt in der Regel Speicher zwischen 200 und 300 Litern gewählt werden. Wer häufig gleichzeitig zapft, plant eher am oberen Ende der Spanne.

Pufferspeicher mit eigenem Solarstrom laden

Ein Speicher ist die einfachste Möglichkeit, Solarstrom als Wärme zu speichern. Sobald deine PV-Anlage Überschuss liefert, hebt die Wärmepumpe über ihre SG-Ready- oder EEBUS-Schnittstelle die Temperatur im Puffer- oder Warmwasserspeicher an. Der Speicher wird damit zur thermischen Batterie und nimmt Strom auf, der sonst für wenige Cent ins Netz gegangen wäre. Ergänzend lässt sich ein Heizstab einsetzen, der Überschussstrom direkt im Speicher in Wärme umwandelt. Wie sich PV-Leistung, Speichergröße und Wärmepumpenleistung aufeinander abstimmen lassen, zeigen wir im Beitrag zum Zusammenspiel von Wärmepumpe und Photovolataik.

Wärmepumpenspeicher von Viessmann

Bei den Viessmann Pufferspeichern und Warmwasserspeichern findest du unter anderem die Vitocell-Reihe, die auf Viessmann Wärmepumpen wie die Vitocal 150-A Modular abgestimmt ist. Der Vitocell Modular 100-VE kombiniert einen 250-Liter-Speicher-Wassererwärmer mit einem Heizwasser-Pufferspeicher in Stapelbauweise; für den Korrosionsschutz sorgen eine Ceraprotect-Emaillierung und eine Fremdstromanode. Welche Marken, Modelle und Speichergrößen gerade verfügbar sind, siehst du in der Produktübersicht am Seitenanfang. Die passenden Geräte dazu findest du in der Kategorie Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Der Viessmann Vitocell Modular 100-VE 250/50 Liter ist ein speziell auf Wärmepumpensysteme abgestimmtes Speichersystem, das einen 250-Liter-Speicher-Wassererwärmer mit einem 50-Liter-Heizwasser-Pufferspeicher in einer platzsparenden Tower-Lösung kombiniert.

Vorteile unserer Wärmepumpenspeicher im Überblick

Auf niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt

Große Wärmetauscherflächen übertragen die Wärme der Wärmepumpe auch dann, wenn der Vorlauf niedrig gefahren wird.

Platzsparende Stapelbauweise

Kombispeicher vereinen Trinkwarmwasser und Heizungspuffer in einem Gerät, einzelne Modelle auf weniger als 0,5 m² Stellfläche.

Dauerhafter Korrosionsschutz

Emaillierte Speicher mit Fremdstromanode kommen ohne den regelmäßigen Anodentausch klassischer Opferanoden aus.

Speicher für PV-Überschuss

Über SG-Ready oder einen Heizstab wandert überschüssiger Solarstrom als Wärme in den Speicher statt ins Netz.

Mehrere Wärmeerzeuger kombinierbar

Über den Pufferspeicher lassen sich Wärmepumpe, Heizstab oder ein zweiter Wärmeerzeuger in einem Heizkreis einbinden.

Ruhigerer Wärmepumpenbetrieb

Das zusätzliche Wasservolumen verlängert die Laufzeiten, senkt die Takthäufigkeit und sichert den Abtauvorgang ab.

Zwei Lagermitarbeiter von solarhandel24 im Logistikzentrum, einer mit Elektro-Hubwagen vor einem Kragarmregal mit verpackten Solarmodulen und Aluminiumprofilen

Puffer- und Warmwasserspeicher kaufen bei Solarhandel24

Wenn du einen Pufferspeicher oder Warmwasserspeicher für deine Wärmepumpe kaufen möchtest, bekommst du bei sularhandel24.com Markenware direkt aus dem Lager. Der Versand erfolgt versichert per Spedition, alternativ holst du deinen Speicher an unserem Standort in Düsseldorf-Reisholz ab. Weil wir aus dem Solargeschäft kommen, stimmen wir PV-Anlage, Wärmepumpe und Speicher als ein System aufeinander ab, vom Heizstab für den Überschuss bis zum Energiemanagement. Du stellst dir dein System aus einzelnen Komponenten zusammen oder entscheidest dich für ein Komplettset und kannst bei Fragen zur Auslegung unseren Support ansprechen.

FAQ: Häufige Fragen zu Pufferspeicher für Wärmepumpen

Nein, nicht jede Wärmepumpe braucht einen separaten Pufferspeicher. Modulierende Geräte an einer flächigen Fußbodenheizung kommen häufig ohne aus, weil der Estrich selbst Wärme speichert. Ein Pufferspeicher ist sinnvoll, wenn die Mindestwassermenge im System zu gering ist, mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Temperaturen versorgt werden oder ein zweiter Wärmeerzeuger eingebunden ist. Ein Trinkwarmwasserspeicher gehört dagegen in nahezu jede Anlage, die auch Warmwasser bereitstellt.

Ein reiner Pufferspeicher mit 200 Litern kostet als Gerät üblicherweise etwa 900 bis 1.700 Euro. Kombispeicher aus Trinkwarmwasserspeicher und Puffer liegen je nach Volumen und Ausstattung eher zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Dazu kommen die Montage, die Anbindung an den Heizkreis und gegebenenfalls Zubehör wie Anschlussgruppen. Diese Angaben sind Beispielwerte zur groben Orientierung; der Preis hängt vom Volumen, vom Korrosionsschutz und von der Zahl der Wärmetauscher ab.

Ein Pufferspeicher wird entweder in Reihe in den Rücklauf oder parallel zum Heizkreis eingebunden. Die Einbindung im Rücklauf hält die Vorlauftemperatur niedrig und ist für die Effizienz in der Regel günstiger. Eine Parallelschaltung trennt Erzeuger- und Verbraucherkreis vollständig, kostet aber Temperatur und damit Jahresarbeitszahl. Ein Nachrüsten ist möglich, sofern im Technikraum Platz für Speicher und Anbindung vorhanden ist. Den hydraulischen Anschluss übernimmt ein Heizungsfachbetrieb.

Für Trinkwarmwasser sind Speichertemperaturen zwischen 50 und 60 °C üblich. Für Kleinanlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern, also Trinkwassererwärmer bis 400 Liter, gelten die strengeren Vorgaben für Großanlagen nach DVGW W 551 nicht. Zur Vorbeugung gegen Legionellen wird trotzdem eine regelmäßige Aufheizung auf 60 °C empfohlen. Je niedriger die Speichertemperatur im Alltag liegt, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.

Ja, ein Pufferspeicher kann mitgefördert werden, wenn er zusammen mit dem Einbau einer förderfähigen Wärmepumpe beantragt wird. Solche Umfeldmaßnahmen zählen im KfW-Programm 458 für Bestandsgebäude zu den förderfähigen Kosten. Ein Speicher allein, ohne Heizungstausch, wird nicht gefördert. Fördersätze und Höchstbeträge wurden zum 21. Juli 2026 angepasst und lassen sich in den KfW-Programmunterlagen einsehen. Üblich ist diese Reihenfolge: Vertrag mit Fördervorbehalt abschließen, dann den Antrag stellen, dann umsetzen.

sularhandel24.com ist ein Online-Händler für Wärmepumpen, Pufferspeicher und Warmwasserspeicher. Der Shop ist auf die Kombination von Wärmepumpen mit Photovoltaikanlagen spezialisiert. Der Versand erfolgt versichert per Spedition, alternativ ist eine Selbstabholung am Lager in Düsseldorf möglich.